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Orakel der Antike
Foto: The / Shutterstock.com

Die bekanntesten Orakel der Antike

In der Antike fand man Orakel stets in Heiligtümern vor. Die bekanntesten Orakel der Antike sind noch heute ausgesprochen beliebt und werden gerne aufgesucht. Sie konnten den Menschen viel geben und gehörten zum alltäglichen Leben dazu. Angesehene Persönlichkeiten befragten vor einem grossen Tag Weissager, um zu erfahren, ob der Tag für sie erfolgreich verlaufen wird.

Die Weissagungen in der antiken Welt

Sicherlich gehört auch heute noch das Orakel von Delphi zu den bekanntesten der Antike, doch es gab noch einige mehr, die von Königen und Kaisern in der damaligen Zeit befragt wurden. Nicht nur Griechenland glaubte an Vorhersagen, auch Ägypten war, was das angeht, ganz weit vorne. Ist die Rede von vergangenen Zeiten und von Weissagungen, so ist Delphi ganz weit vorne mit dabei.

Griechenland ist zudem das Land, welches in Bezug auf Prophezeiungen am bekanntesten ist. Selbstverständlich gehörten Orakelsprüche zur Tagesordnung. Die bekanntesten Stätten, die auch heute noch gerne besucht werden sind:

1. Ammonium
2. Ephyra
3. Olympia
4. Dodona
5. Klaros
6. Didyma

Was war so tragisch an Oidipus?

Es gab einige Prophezeiungen, die Oidipus, aber auch sein Vater Laios in der damaligen Zeit übermittelt bekamen. Sie wollten diese Vorhersagen jedoch nicht eintreten lassen und taten beide alles dafür, dass es nicht zur Wahrheit wurde. Die Tragik hierbei ist, dass genau durch diese Vorgehensweise von Vater und Sohn jede Weissagung zur Wahrheit wurde. Die Vorhersage sagte, dass Laios seinen Sohn ausgesetzt hat, weil die Angst, dass er von diesem ermordet werden könnte, einfach zu gross war. Doch das Schicksal nahm seinen Lauf, denn sein Sohn erschlug ihn eines Tages versehentlich. Des Weiteren ehelichte Oidipus seine Mutter, was ihm jedoch nicht bekannt war.

Weissagungen an bestimmten Orten waren ein absolutes Muss. Die Menschen strömten an bestimmten Tagen zu diesen bekannten Stätten. Sie erhofften sich etwas Positives über sich und ihre Zukunft zu erfahren. Die Kaiser, Könige und Gelehrten konnten auf die Aussagen von Hellsehern nicht mehr verzichten. Es kam jedoch auch des Öfteren vor, dass die Weissager bestraft wurden. Verkündete ein solcher, eine schlechte Nachricht, dann konnte dies den Hellseher auch schon mal seinen Kopf kosten oder er wurde verbannt. Dies traf auch dann zu, wenn die Prophezeiung nicht eintraf.

Wie funktioniert ein Orakelspruch?

Orakelsprüche haben bei vielen Menschen einen schlechten Beigeschmack. Es ist die Rede davon, dass es sich hierbei um eine Zirkusnummer handeln solle. Hat man ein Medium einmal befragt, so wird man schnell merken, dass dies nicht der Fall ist. Mittels eines bestimmten Rituals, welches von Wahrsager zu Wahrsager unterschiedlich sein kann, lassen sich Fragen, welche einen beschäftigen, stellen und beantworten. Werde ich die Liebe meines Lebens treffen? Werde ich meinen Partner langfristig halten können? Werde ich in meinem Beruf aufgehen? Werde ich mich mit meinem besten Freund wieder vertragen? Wie die Frage auch immer aussehen mag, die Sie gerade beschäftigt, ein Medium kann Ihnen diesbezüglich weiterhelfen und eine Antwort finden.

Die Orakeltradition, gerade, was das antike Griechenland angeht, ist auch heute noch sehr gefragt. Jahr für Jahr, Woche für Woche und Tag für Tag suchen zahlreiche Menschen diese Stätten auf, weil sie auf der Suche nach Antworten sind. Sie sollten sich eine Frage stellen, die Sie besonders beschäftigt und diese in Ihren Gedanken behalten. Lassen Sie sich von nichts anderem ablenken und richten Sie Ihren Fokus alleine auf diese eine Frage. Hierbei kann eine Kerze behilflich sein oder ein etwas abgedunkelter Raum. Schaffen Sie eine Stimmung, die Ihnen gefällt und die Sie befreiend finden.

Die Befragung des Orakels in der damaligen Zeit

Die bekanntesten Orakel der Antike waren mit bestimmten Abläufen verbunden. Es war wichtig, dass der Ratsuchende vor der Fragestellung gefastet hatte und das er sich gereinigt hatte. Es mussten an einem bestimmten Tag Opfer erbracht werden, ebenso wie Geldspenden. Der Fragende musste sich danach in die Nähe der Orakelstätte begeben. Er dachte mit geschlossenen Augen intensiv über seine Frage nach. In Delphi antwortete damals eine hohe Priesterin, die man kaum verstehen konnte und für die Übersetzer herbeigeholt wurden. Hierbei spielte natürlich das Schicksal ebenfalls eine grosse Rolle, ob die Weissagung auch wirklich stattfand.



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